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Borneo

Erzürnte Berggeister

18/8/2015

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Kota Kinabalu - Mount Kinabalu - Sungai Kinabatangan, Borneo (Malaysia) 
Die Sonne ist noch gar nicht aufgegangen, als ich von KK aus aufbreche. Anja hat sich entschieden, noch bis Sandakan mitzukommen. Der kleine Suzuki kämpft mächtig mit den Bergstraßen. "Small engine - ok?", meinte die Vermieterin noch, als ich den Wagen vor ein paar Tagen abgeholt habe. Ich kompensiere das mit Bleifuß und wir kommen ganz ordentlich voran. 
Der höchste Berg Südostasiens, der Mount Kinabalu (4097 m) erhebt sich majestätisch aus den morgendlichen Dunstschwaden. Eigentlich wollte ich da raufklettern, ein Erdbeben im Juni hat aber die Wege zerstört und 16 Menschenleben gefordert. Unter den Opfern waren auch Schüler aus Singapur. Die Regierung hat eine Erklärung für das Erdbeben: Einen Tag vor dem Beben, hatten westliche Touristen sich auf dem Berg dem Trend der Nacktselfies hingegeben und ihre Fotos auch gleich bei Facebook gepostet. Das hat die Berggeister erzürnt und den Berg beben lassen... 
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Am Sungai (Fluss) Kinabatangan hört die Straße und damit auch die Zivilisation auf. Mit einem Boot fahren wir den schokoladenbraunen Fluss entlang und sehen dabei Orang Utans, Nasenaffen, Makaken, Kingfisher und Nashornvögel. Die Flussfahrt ist ziehmlich spannend und deshalb machen wir gleich noch eine zweite Fahrt in der Nacht. 
In der mond- und sternlosen Nacht tuckern wir mit einem großen Suchscheinwerfer durch den Dschungel. In den Bäumen am Ufer blinken immer wieder kleine Glühwürmchen und wir sehen zwei kleine Krokodile im Wasser. Die Geräusche des Regenwaldes sind in der Nacht viel leiser und auch der Motor ist kaum noch zu hören. Niemand redet, alles blickt gespannt ins Dunkel. Bis Anja laut aufschreit. Ein Fisch ist aus dem Wasser ins Boot gesprungen und zwar genau auf ihren Schoß. 

Wir lassen den Abend noch entspannt mit Axel, Sebastian und Noriko ausklingen. Noriko ist eine Lehrerin aus Japan, die schon öfter in Deutschland war. Die Deutschen findet sie sehr rationell und emotionslos. Für japanische Vorstellungen mag das ein Kompliment sein. 
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